Rose Ausländer (1901-1988) zählt zu den wichtigsten deutsch-jüdischen Dichterinnen des 20. Jahrhunderts. Ihre Gedichte berühren zutiefst. Die Tiefe ihrer Lyrik ist von der Biografie der Holocaust-Überlebenden geprägt. Ihre Gedichte berichten von Heimatverlust, Angst, Tod – aber auch von Liebe, Glück und Hoffnung. Sie machen Mut, sich den Herausforderungen der Gegenwart zu stellen. Aus diesem Grund hat das Demokratieprojekt Hassee entschieden, die Ausstellung über Rose Ausländer und ihr Werk, die von der Friedensbibliothek-Antikriegsmuseum der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz entwickelt wurde, hier zu zeigen.
08. März, 10 Uhr: Ausstellungseröffnung im Gottesdienst unter dem Motto „Wirf deine Angst in die Luft“
08. März, 16 Uhr: „Im Raum zwischen Angst und Mut“ - Konzert der Basement-Band
22. März 16 Uhr (??): Film: "Vergessener Holocaust – Eine Reise nach Transnistrien" mit einleitenden Vortrag
Die Ausstellung ist Dienstag, Donnerstag, Freitag von 10 bis 12, Dienstag von 14 bis 16 Uhr, Sonntag nach dem Gottesdienst und nach Absprache zu weiteren Zeiten zu besichtigen. Es besteht die Möglichkeit, beim Besuch der Ausstellung ins Gespräch zu kommen.